This Pendulum in my Mind –

Eigentlich sitze ich im Büro, und sollte meine Desktop-Oberfläche mit den Codes von AngularJs schmücken.

Eigentlich sollte ich mir jetzt was beibringen.

Doch uneigentlich

, nutze ich diesen kleinen Moment der Stille und absoluten Ruhe in mir. Mein Blick schweift nach draußen, zu dem weißen Treiben der tänzelnden Schneeflocken. Mein Gehör lauscht, untermalend dazu dem Klang der Musik, die durch die Kopfhörer dringt. Das Leben ist verrückt, verrückt und unvorhersehbar. Es dreht und wendet sich, wie es dem beliebt. Und ich? Ich steh mittendrin, und muss zusehen, wie ich mit diesen Änderungen umgehe. Muss sehen, wie ich dass was ich mir aufgebaut nicht bröckelnd und zerbröselnd vor meinen Augen wieder verliere. Dabei sind sie alle so zerbrechlich,.. meine Fundamente – meine liebevollen Momente – meine kleinen Komponenten des Herzens. Aber so ist das wohl, wenn ein Herz, das etwas reinlässt – jemand reinlässt, nicht mehr gehen lässt. Es die besetzten Plätze verwahrt, bewahrt, und einfach immer willkommen heißt.

| Wenn das im Herzen bleibt, was im Herzen war. |


Denn… „Auf das wir uns immer lieben gleich“ –
„Irgendwo zwischen dem Jetzt und Hier ist das unvollkommen‘ Wir“ –
„Ich gewöhne mich an dich, ohne das du selbstverständlich wirst.“ –

 

Doch was wenn das Herz zu klein für sie alle ist?

©kaerlighed

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Under my skin..!

Eingebrannt, tätowiert in mein Gedankengut ist dieses eine Wort. Das Wort das mir meinen Atem raubt, das Wort das mir Tränen in die Augen treibt. Das eine Wort, das dein Name ist. Natürlich ist es grade nicht leicht. Das hätte ich wissen müssen. Es ist nicht leicht, und jetzt Sitze ich hier. Setze alles dran um mich abzulenken nur um dann doch wieder mit meinen Gedanken zu dir und der kurzen gemeinsamen Zeit umzuschwenken. Du fehlst. Ich vermisse dich wie schon lange niemanden mehr. Dabei liegen grade nur paar Tage hinter mir. Und doch fühlt es sich an, als wäre es eine Ewigkeit. Im nachhinein muss ich wohl zugeben mehr empfunden zu haben als mir eingestanden zu haben.. Bzw. Wachsen jetzt die Gefühle. Sie wachsen ..schlingen sich überall entlang und ja da bin ich. Und vermisse dich. Es ist paradox. Trotz allem dass etwas wesentliches gefehlt hat. Etwas so relevantes..fühlte ich mich so wohl. Denn aus irgendeinem Grund wusste ich mit der Zeit eines genau. Dass du nicht wie der Großteil der Welt mit den drei Worten um dich jonglierst. Sie nicht schon nach ner Woche sagst. Sie nicht offenbarst, wenn sie nicht auch so gemeint sind. Und dieses Wissen mit einem solchen Menschen zusammen zu sein war wunderschön. Denn es gab auch für mich keinen Zwang, nix. Niemand hat von mir erwartet diese Art von Zuneigung zu empfinden. Und mit der Zeit wär ich dazu vielleicht in der Lage gewesen. Vielleicht. Wie erwähnt bin ich da speziell. Das passiert wohl, wenn man einmal wirklich aufrichtig liebt.     Dass man wenn man einmal etwas so intensives empfunden hat, sowas nicht sofort wieder für jemanden entwickelt. Tatsächlich bin ich der Meinung. Wenn und wen man einmal liebt, hoert man nicht auf zu lieben. Unabhängig  und weit drüber hinaus was der Mensch mit seinem Beziehungsquatsch auf die Beine gestellt hat. Denn tatsächlich liebe ich. Ich liebe seit etwa 8 Jahren. Obgleich ich längst an dem Punkt bin definitiv keine Beziehung mehr mit der Person führen zu wollen. Irgendwie bin ich einfach komplett drüber hinaus. Und deswegen mochte ich dich. Es gab kein gestern, kein morgen. Nur das jetzt und den Augenblick. Natürlich habe ich mir viel Gedanken darüber gemacht, was ich für dich empfinde und was nicht. Habe mich mehrmals gefragt ob es so Sinn macht. Und irgendwie tat es das. Für friends with benefits war es zu viel.. Zu viel Interesse, zu viel Geborgenheit, zu viel Vermissen und Emotioales.. Für ’ne Beziehung wie man sie normaler Weiße führt deutlich zu wenig. Es hat viel gefehlt. Und doch nicht genug als dass ich aufgegeben hätte. Hab ich aber. Irgendwie, irgendwie auch nicht. Ich bin kein Mensch für s Aufgeben. Und deswegen Sitze ich hier und träume von einem eventuell doch wir. Ich träume werde auf die Fresse fliegen.. Weiterträumen. Und nicht sagen können wann es aufhört. Denn du fehlst. Du bist mir wichtig. Und ich habe dich einfach so unglaublich doll gern. Letztendlich bleibt mir jedoch nichts weiter als abzuschließen dich in dem Teil meines Herzens zu bewahren den du für dich einzunehmen  geschafft hast. Mich gedanklich in deinen Augen zu verlieren…und weiterzuleben!

Bis irgendwann mein lebendiger Augenblick! Es war trotz allem eine schöne Zeit.

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/elif/videos/unter-meiner-haut

Turning on my own –

Die Erde dreht sich. Lauf mit oder bleib stehen, aber lauf nicht zurück.  Die Erde dreht sich jeden Tag. Ohne Rücksicht auf dich – mich – Wer auch immer sich nicht mit drehen mag. Die Erde dreht immer in die gleiche Richtung. Da kannst du rütteln und schütteln, umdrehen wird Sie kein Stück. Die Erde ist die, dessen Laufbahn dich in die richtige Richtung lenkt. Selbst Schuld, wenn du dich an der Vergangenheit aufhängst.

Wir tragen viel Verantwortung. Die meiste und wichtigste für uns selbst.
Wir sind verantwortlich für uns. Für was wir sind. Wer wir sind, und in welche Richtung wir gewillt sind uns zu entwickeln. Dafür ob wir aus Fehlern unsere Lehren ziehen, oder solange weiter machen bis der Boden vom häufigen Hinfallen schon so bearbeitet ist, dass wir den Schmerz nicht spüren. Aber trotzdem nicht glücklich sind.
Wir selbst bestimmen, ob wir im Leben Fuß fassen. Ob wir an erster oder letzter Stelle laufen. Ob wir gemeinsam oder einsam Wege beschreiten. Du für das deine und ich für das meine Leben bestimmen, ob wir leben, existieren oder einfach nur mechanisch dahin vegetieren mögen. Was wir aus uns machen – Was ich aus mir mache. Was ich aus mir mache, wenn das Leben nicht läuft wie es soll. Denn die Kunst ist es in Abhängigkeit von Alles und Jedem die Unabhängigkeit des eigenen Lebens zu bewahren. Aufzubewahren und sicher zu verwahren. Denn wir haben nur das eine Leben. Das Eine in dem wir nie alles richtig machen werden. Das Eine in dem nicht alles nach Plan laufen wird. Das eine, das sich ohne Rücksicht auf uns – ohne Rücksicht darauf, ob wir hinterherkommen – weiterentwickelt. Dieses Eine, das nicht immer leicht ist, aber dennoch lebens und liebenswert ist, so dass wir es in ihrer vollen uns möglichen Vielfalt genießen sollten. Am Ende zählt nicht wer du mal warst, welche Fehler dir unterlaufen sind. Ob du alle Orte dieser Welt besucht hast – du Alles erlebt hast – Alles weißt. Am Ende zählt, ob du glücklich bist.

Der Sinn des Lebens ist Leben. ⌋ Der Sinn des Lebens ist streben. ⌊ Der Sinn des Lebens sind wir.

Der Sinn des Lebens ist es zu lieben!

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/satellite/videos/turning-on-my-own

Bowlinghalle Steglitz 2014 – Don’t use this picture without my permissions!

Take me out of here!

Fokus

Am Fenster ziehen die Bäume, Häuser und das Treiben der Menschheit in gleichmäßiger ineinanderlaufenden Farbenpracht vorbei. Vermischen, vereinigen, und trennen sich. Dieser monotone Film, dem sich jeder in der Bahn widmet. Doch ich will dem entfliehen! Mein Blick wandert durch die Reihen und ich erblickte dich. Vertieft in deine eigene Gedankenwelt. Deinen eigenen monotonen Film. Doch als würde mein Blick Löcher in dich hineinfressen, bemerkst du ihn und erwiederst ihn. Wir kennen uns nicht. Du mich und ich dich nicht. Wie denn auch? Die Stadt ist groß. So unendlich groß. Die Bahn ist voll. So unendlich voll. Da sind wir beide untergehende kleine Ameisen. Und dann ist da dieser, der meine Wille. Auszubrechen! Ich will diese Anonymität nicht. Nicht diese Art. Nicht diese von Grund aus Prinzip herrschende Distanz. Denn wir könnten uns vielleicht verstehen, uns vielleicht mögen? Vielleicht Freunde sein? Und deshalb beschließe ich mich meinen selbst angelegten Ketten zu entreißen. Gehe entschlossen Schrittes zu dir, spreche dich an und plötzlich sind wir Bekannte und keine Fremde mehr.

So oder so ähnlich ...so einfach.. kann man das eingeschränkte, auf sich selbst fokussierte Treiben der Gesellschaft unterbinden.

So oder so ähnlich könnte ich mich trauen zu agieren. Bei nächster Gelegenheit werde ich es machen. Werde ich den Anonymen ansprechen, und meine eigene Welt um Blickwinkel, Erfahrungen, und vielleicht guten Freunden erweitern.

Sag Anonymer, traust du dich auch?

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/pendulum/videos/watercolour

Ruine Grünau 2014 – Don’t use this picture without my permissions!

I will trust in me – will trust in us!

thinkingchair

Gedanken sind zum Denken da. Doch nicht jeder Gedanke muss zu Ende gedacht werden. Nicht jeder sollte es!
Denn die schönsten Gedanken sind zu schön um nur erdacht – nur gedacht – zu werden.
Die schönsten Gedanken sollten gelebt werden – sollten geliebt werden. Denn so erschaffen Sie Dinge – erschaffen Situationen, die kein Gedanke in der Farbenvielfalt – in der Klangfarbe – in der Harmonie wiedergeben kann.

Und so wie es mit den Guten ist, so sollten auch die Schlechten nicht zu Ende gedacht werden.
Wozu Trübsal blasen?
Wozu den schlechten Gedanken die Möglichkeit geben wahr zu werden?
Wozu sich und die Aussicht auf Schönes behindern?
Denn wenn man schon nicht der Zeit, nicht der Realität, nicht den aufmunternden Worten anderer vertraut. So sollte man vor allem sich selbst vertrauen.
Denn wer sonst, wenn nicht DU, lebt dein Leben und trägt dafür die Verantwortung?

                                                                         Wer sonst, wenn nicht ich, lebt mein Leben?

Und solange man sich selbst vertraut, kann man alles nicht-zu-Ende-Gedachtes in etwas unvollkommen, vollkommen Schönes verwandeln.

Niemand sonst – Nur Du!
Niemand sonst – Nur Ich!
Wenn nicht WIR – Wer sonst?

©kaerlighed

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http://www.tape.tv/lauren-daigle/videos/trust-in-you-performance-video

Ruine Grünau 2014 – Don’t use this picture without my permissions!

cryptical kryptonite

Heute mal anders, heute mal codiert. – mit Tags verziert.
Heute mal anders, heute mal gewagt, Wozu auch Chaos vereinfacht?


<head>

<title> Br4infucking </title>

</head>

<body>

<p>Umrandet, ummantelt mit Marmor, Jura und Granit. Jede Unstimmigkeit hinter diese Mauer flieht.<br>

Stabil ersch&uuml;ttert jenes Gestein in sch&uuml;tzender Mauer, Risse mikroskopisch klein. <br></p>

<p> Der K3rn sehr weich, pulsiernd kr&auml;ftiges Fleisch. <br>

Verzweiflung in jeder K4mmer, jeder 4temzug Hoffnung zum klammern. <br></p>

<p>Doch alles auf einmal kann kein Kreis7auf verkraften, das sind schon Dinge die Superhelden nicht schafften. <br>

Und eigentlich sind Kopf und H3rz sich einig, w&auml;r da nicht Ich von sinnlos Zweifeln gesteinigt. <br></p>

<p>Vom &Alpha; zum &Beta; zum Wir. <br>

In infantiler Hoffnung, dass kein 3RR0R die Oberfl&auml;che zier&apos;. <br></p>

<! – – Mein Kryptonit bin ich. Und du? Du bist mein Ausblick auf Licht! – – >

</body>

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/3-doors-down/videos/kryptonite

Where did you lose control?

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie ganze Zeit habe ich überlegt worüber ich schreiben soll. Welches Thema meine Zeilen zieren soll. Habe mich gefragt worüber ich mich auslasse, Gedanken freilasse. Etwas über dich? Über die Gesellschaft, über Gut und Böse, über mich? Auf jeden Fall etwas aktuelles. Und nachdem ich die Suche nach dem Thema aufgab, hat das Thema den Weg zu mir gefunden. Mir ist eben Bewusst geworden was mir mein Leben unnötig kompliziert macht. Ich dachte es wäre das Denken. Mein Denken Mein zu-viel-und-zu-oft-ja-zu-jeder-Zeit-Denken! Doch das ist es nicht. Sondern die Angst. Die Angst blendet mich und verzehrt mein eigenes Spiegelbild. Meine Selbstwahrnehmung, meine Emotionen. Mich. Es ist die Angst die Kontrolle über mich zu verlieren. Die Angst mich wieder dem Menschen anzunähern, der ich vor zwei Jahren war. Den Menschen, den ich abgestreift, abgestoßen, Atom für Atom in die tiefsten Ecken meiner Selbst verbannt hab. Nein, nichtmal dahin, sondern einfach komplett verbannt von mir – aus mir. Und während mich diese Angst plagt, wird mir Bewusst, dass es die Angst ist, die mir Angst bereitet. Denn wieso sollte ich die Kontrolle über mich verlieren? Dazu gibt es weder Gründe noch anderweitige Anlässe. Nein. Ich habe Angst vor der Angst die Kontrolle zu verlieren. Denn das ist es was ich nicht kann, was ich zu lernen habe. Die Angst zu kontrollieren. Mich habe ich unter Kontrolle, aber nicht die mich in Besitz nehmende Angst, die mir näher und näher kommt, sodass ihr Gewicht sich auf mich legt. Langsam. Und Immer mehr. Ein Gewicht, welches zu tragen mir schwer fällt. Doch wie gut dass Einsicht, der erste Schritt zur Besserung ist. Vielleicht. Eventuell. Ich sollte doch eher überzeugt von sein, das ich es schaffe. Ich es schaffe mich der furchtes Furcht zu stellen. Sie zu bändigen. Und dann, dann werde ich eventuell mich und meine Umgebung wieder so wahrnehmen, wie sie ist. Grenzenlos, voller Möglichkeiten. Voller Liebe. Denn ich habe meine eigen Herznsliebe zu pflegen und zu füttern, wie ein weiser Mann mir sagte. Denn ich wär nicht kaerlighed, würde ich schwach und kampflos aufgeben. Mich aufgeben kommt nicht in Frage, denn ich bin der Protagonist und die Regie meines eigenen Lebens. Ich bin mein Leben.

× × Und irgendwo zwischen all dem Hier, ist auch die Angst dich zu verlieren.

©kaerlighed

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http://www.tape.tv/courteeners/videos/lose-control

Bowlinghalle Steglitz 2014 – Don’t use this picture without my permissions!