Under my skin..!

Eingebrannt, tätowiert in mein Gedankengut ist dieses eine Wort. Das Wort das mir meinen Atem raubt, das Wort das mir Tränen in die Augen treibt. Das eine Wort, das dein Name ist. Natürlich ist es grade nicht leicht. Das hätte ich wissen müssen. Es ist nicht leicht, und jetzt Sitze ich hier. Setze alles dran um mich abzulenken nur um dann doch wieder mit meinen Gedanken zu dir und der kurzen gemeinsamen Zeit umzuschwenken. Du fehlst. Ich vermisse dich wie schon lange niemanden mehr. Dabei liegen grade nur paar Tage hinter mir. Und doch fühlt es sich an, als wäre es eine Ewigkeit. Im nachhinein muss ich wohl zugeben mehr empfunden zu haben als mir eingestanden zu haben.. Bzw. Wachsen jetzt die Gefühle. Sie wachsen ..schlingen sich überall entlang und ja da bin ich. Und vermisse dich. Es ist paradox. Trotz allem dass etwas wesentliches gefehlt hat. Etwas so relevantes..fühlte ich mich so wohl. Denn aus irgendeinem Grund wusste ich mit der Zeit eines genau. Dass du nicht wie der Großteil der Welt mit den drei Worten um dich jonglierst. Sie nicht schon nach ner Woche sagst. Sie nicht offenbarst, wenn sie nicht auch so gemeint sind. Und dieses Wissen mit einem solchen Menschen zusammen zu sein war wunderschön. Denn es gab auch für mich keinen Zwang, nix. Niemand hat von mir erwartet diese Art von Zuneigung zu empfinden. Und mit der Zeit wär ich dazu vielleicht in der Lage gewesen. Vielleicht. Wie erwähnt bin ich da speziell. Das passiert wohl, wenn man einmal wirklich aufrichtig liebt.     Dass man wenn man einmal etwas so intensives empfunden hat, sowas nicht sofort wieder für jemanden entwickelt. Tatsächlich bin ich der Meinung. Wenn und wen man einmal liebt, hoert man nicht auf zu lieben. Unabhängig  und weit drüber hinaus was der Mensch mit seinem Beziehungsquatsch auf die Beine gestellt hat. Denn tatsächlich liebe ich. Ich liebe seit etwa 8 Jahren. Obgleich ich längst an dem Punkt bin definitiv keine Beziehung mehr mit der Person führen zu wollen. Irgendwie bin ich einfach komplett drüber hinaus. Und deswegen mochte ich dich. Es gab kein gestern, kein morgen. Nur das jetzt und den Augenblick. Natürlich habe ich mir viel Gedanken darüber gemacht, was ich für dich empfinde und was nicht. Habe mich mehrmals gefragt ob es so Sinn macht. Und irgendwie tat es das. Für friends with benefits war es zu viel.. Zu viel Interesse, zu viel Geborgenheit, zu viel Vermissen und Emotioales.. Für ’ne Beziehung wie man sie normaler Weiße führt deutlich zu wenig. Es hat viel gefehlt. Und doch nicht genug als dass ich aufgegeben hätte. Hab ich aber. Irgendwie, irgendwie auch nicht. Ich bin kein Mensch für s Aufgeben. Und deswegen Sitze ich hier und träume von einem eventuell doch wir. Ich träume werde auf die Fresse fliegen.. Weiterträumen. Und nicht sagen können wann es aufhört. Denn du fehlst. Du bist mir wichtig. Und ich habe dich einfach so unglaublich doll gern. Letztendlich bleibt mir jedoch nichts weiter als abzuschließen dich in dem Teil meines Herzens zu bewahren den du für dich einzunehmen  geschafft hast. Mich gedanklich in deinen Augen zu verlieren…und weiterzuleben!

Bis irgendwann mein lebendiger Augenblick! Es war trotz allem eine schöne Zeit.

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/elif/videos/unter-meiner-haut

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Turning on my own –

Die Erde dreht sich. Lauf mit oder bleib stehen, aber lauf nicht zurück.  Die Erde dreht sich jeden Tag. Ohne Rücksicht auf dich – mich – Wer auch immer sich nicht mit drehen mag. Die Erde dreht immer in die gleiche Richtung. Da kannst du rütteln und schütteln, umdrehen wird Sie kein Stück. Die Erde ist die, dessen Laufbahn dich in die richtige Richtung lenkt. Selbst Schuld, wenn du dich an der Vergangenheit aufhängst.

Wir tragen viel Verantwortung. Die meiste und wichtigste für uns selbst.
Wir sind verantwortlich für uns. Für was wir sind. Wer wir sind, und in welche Richtung wir gewillt sind uns zu entwickeln. Dafür ob wir aus Fehlern unsere Lehren ziehen, oder solange weiter machen bis der Boden vom häufigen Hinfallen schon so bearbeitet ist, dass wir den Schmerz nicht spüren. Aber trotzdem nicht glücklich sind.
Wir selbst bestimmen, ob wir im Leben Fuß fassen. Ob wir an erster oder letzter Stelle laufen. Ob wir gemeinsam oder einsam Wege beschreiten. Du für das deine und ich für das meine Leben bestimmen, ob wir leben, existieren oder einfach nur mechanisch dahin vegetieren mögen. Was wir aus uns machen – Was ich aus mir mache. Was ich aus mir mache, wenn das Leben nicht läuft wie es soll. Denn die Kunst ist es in Abhängigkeit von Alles und Jedem die Unabhängigkeit des eigenen Lebens zu bewahren. Aufzubewahren und sicher zu verwahren. Denn wir haben nur das eine Leben. Das Eine in dem wir nie alles richtig machen werden. Das Eine in dem nicht alles nach Plan laufen wird. Das eine, das sich ohne Rücksicht auf uns – ohne Rücksicht darauf, ob wir hinterherkommen – weiterentwickelt. Dieses Eine, das nicht immer leicht ist, aber dennoch lebens und liebenswert ist, so dass wir es in ihrer vollen uns möglichen Vielfalt genießen sollten. Am Ende zählt nicht wer du mal warst, welche Fehler dir unterlaufen sind. Ob du alle Orte dieser Welt besucht hast – du Alles erlebt hast – Alles weißt. Am Ende zählt, ob du glücklich bist.

Der Sinn des Lebens ist Leben. ⌋ Der Sinn des Lebens ist streben. ⌊ Der Sinn des Lebens sind wir.

Der Sinn des Lebens ist es zu lieben!

©kaerlighed

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https://www.tape.tv/satellite/videos/turning-on-my-own

Bowlinghalle Steglitz 2014 – Don’t use this picture without my permissions!