Fuck you – me !

Die Sonne legt sich mit ihrer Wärme über’s Land, und erleuchtet glanzvoll einen jeden Winkel der Umgebung. Die Stellen, die nicht beleuchtet sind, sind getaucht im kontrashaltigen Schatten, der physikalischen Gesetze. Draußen ist herrliches Wetter, und Etwas in mir wärmt sich auf, bei dem Gedanken die Wärme auf meinem Haupt zu spüren, und mich darin zu verlieren eins mit der Umgebung, Eins mit der Sonne zu werden. Doch ich sitze hier drinnen, schaue distanziert auf das Geschehen zu, und plage mich mit einer Frage und dessen Antwort „Ja“ oder „Nein“ ab? Licht oder Schatten? Das Problem ist, dass ich mir nicht sicher bin, welche Antwort mir das Licht, und welche mir den Schatten bietet. Ja, auch Leute wie ich, die Leuten wie euch Etwas über’s Leben mitzuteilen versuchen, wissen mal nicht weiter. Sind mal verwirrt, und wissen nicht wo sie grade stehen.  Probleme hat jeder. Aber wenigstens lass ich mir die grenzenlose Schönheit der Sonne auch aus meinem distanzierten Blickwinkel heraus nicht entgehen. Dennoch ist alles in mir schwer, und kettet mich an eine qualvolle Entscheidung, die eigentlich garnicht qualvoll ist, aber ich sie als jene empfinde, weil ich es mir einfach selber unnötig schwer mache. Besser erläutert,  stecke ich grade in einer Grauzone, in der ich weder das Ja, noch das Nein verlockend finde, weil ich bei beidem nicht mit den Konsequenzen zurechtkommen will. Und eigentlich ist es ganz einfach. Ich sollte mich anziehen, rausgehen, und einfach leben. Denn es bringt mir nichts stehen zu bleiben und über weitere Schritte nachzudenken, wenn sich die Erde auch ohne mich weiterdreht. Es wird kommen, wie es kommen wird, und ich werde eine Entscheidung fällen. Aber ich werde mich und meine Entscheidung nicht davon abhängig machen zu leben. Deswegen, ziehe ich mich an, gehe der Sonne entgegen und lebe. – Lebe für den Augenblick, denn ihr wisst:

„Ein jeder Augenblick ist so vergänglich, wie dessen Unachtsamkeit ihn zu nutzen.“

© kaerlighed

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– Escape the Time

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Und ein jeder Augenblick ist so vergänglich, wie die Unachtsamkeit diesen zu nutzen und zu leben.

Wir sind überfordert, überfordert mit dem das wir Leben nennen. Wir wollen zu viel, denn wir haben ja zu wenig. Und eigentlich brauchen wir nur wenig, um viel zu haben. Doch wie soll man auch für den Augenblick leben, wenn man gezwungen ist sich seine Zukunft auf stabilem Boden zu ebnen?  Wie soll man das Hier und Jetzt genießen, wenn man Angst und Bange haben muss um die Existenz eines Selbst im Morgen? Dabei ist es das schönste Überhaupt, die Augen zu schließen, dem Wind zu lauschen. Die Augen zu öffnen und dem Wind bei seinem Kräuseln durch das unterschiedlichste Grün der Bäume zu beobachten. Wann habt ihr das Letzte mal die Menschen in eurer Umgebung richtig wahrgenommen? Ihre Fält’chen beim Lachen imaginär mit eurem Finger nachgezeichnet, und ihnen somit noch mehr Lebendigkeit eingehaucht? Die unergründlichen Tiefen der Augen ergründet, und euch in ihnen verloren? Wann hast du zuletzt, nicht einfach nur etwas in dich hineingestopft um satt zu werden, sondern deinen Sinn dazu genutzt die vielfältigen Schichten des Geschmackes für einen Augenblick in dich zu verinnerlichen? Wann hast du das Letzte mal Spaß am Leben gehabt, statt Spaß daran deinen Sorgen zu entflieh’n?  Wann hast du das Letzte mal für den Augenblick gelebt, ohne an die Folgen, ohne an das Morgen, ja nichtmal an das Jetzt selber zu denken? Mensch du bist zu bedauern, du errichtest Mauern, errichtest Probleme, errichtest Ängste, nur um dich vom Leben selber weitesgehend zu distanzieren. Ja, du könntest lernen das Leben zu lieben, aber Liebe bedarf Aufmerksamkeit, Liebe bedarf Selbstreflektion, Liebe bedarf deiner Selbst. Und du Mensch du liebst so ungern, du besitzt lieber. Lieber besitzt du dein Leben, als es zu leben. Lieber besitzt du Freunde, statt sie zu lieben. Lieber besitzt du 10000 verschiedene Gegenstände, ohne auch nur Enen, ein einziges Mal Molekül für Molekül zu betrachten, und zu realisieren wie schön manche Dinge sind die Menschen schaffen. Lieber rennst du weg und stellst dich unter ein Dach, wenn es regnet, statt dich rauszustellen, die Augen zu schließen, deine Sorgenwelt auszuschalten und jeden Tropfen einzeln zu empfinden, wie er sich über dein Haupt bewegt und in einen sinnlichen Tanz verfällt. Lieber küsst du dich in Clubs blind durch, reibst deine Erregung offen spürbar an dein Gegenüber, statt mal zu küssen und zu spüren, wie eine jede Nervenzelle sich elektrisierend auflädt.  Lieber fickst du dich mechanisch durch deine Einsamkeit, statt den Körper deines Gegenübers mal mit deinen Sinnen zu erkunden. Lieber sperrst du dich in ein Schwarz-Weiß, dessen Farben du überblicken kannst, statt dich in den bunten Tumult zu wagen. Mensch, du verpasst so viel, einfach nur weil du nicht leben kannst.

© kaerlighed

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Health to live –

Auf ein Neues,

ein neues Jahr an freudigen Augenblicken die unser Leben schmücken, wie Kugeln einen Tannenbaum. Ein neues Jahr, an Augenblicken, in denen die Erde sich langsamer dreht, bis sogar die Zeit stehen bleibt. Ein neues Jahr an Freude, Lachen, sowie Tränen. Ein neues Jahr, in dem Tod und Geburt einen Tango im Mondlicht tanzen.

Das Jahr 2015 ist ein Geschenk. Eine Dimension, die es uns erlaubt weiter zu leben und zu lieben. 2015 ist die Zeit die unserer Lebenspanne hinzugegeben wird, um weiter auf der Suche nach der Selbstverwirklichung sein zu können.

Ein Geschenk, bei dem ihr Selber entscheidet was ihr draus macht.

& da ein Jedes Jahr mit einem Vorsatz startet, und ich mit meinem Leben grundauf zufrieden bin, bis auf dieser einen Sache. Wünsche und nehme ich mir vor, meine Gesundheit wieder unter Kontrolle zu bekommen. Denn mehr benötige ich nicht für’s glücklich sein. Ich habe alles lebenswichtige, und Lebenerfüllende. ♥

HAPPY NEW YEAR !

© kaerlighed

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Love is louder – –

World

Was ist das für eine Welt in der ich hier lebe? In der Freundschaften die für immer waren, plötzlich vergehen. Wenn alte Freunde mit Hass und Beleidigungen zu dir kommen, und nur nicht merken, dass sie’s sind, die verkommen. Was ist das für eine Welt in der ich existiere? In der alle auf eine zweite Chance plädieren. Sie jedoch anderen nicht können geben – erst recht nicht vergeben.

Eine Welt in der die Angst die stärkste Emotion. Ob vor dem Morgen, vor der Arbeit , vor Verlust, oder gar Matheklausur.

● In der sich jeder missverstanden fühlt, weil jeder viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Anstatt zu sehen, zu verstehen, dass es vielen and’ren ebenso geht. Und sich eigentlich jeder versteht. Sie fühlen sich alleine und im Stich gelassen, verlassen. Doch auf die Frage„Wie geht’s“, antworten sie stehts ‚Gut und dir?‘  W e l c h  e i n  M a s k e n s p i e l.




Zum  K o m m u n i z i e r e n  entwickelte Mensch das Wort.                                     Doch das  K o m m u n i z i e r e n  damit, misslang ihm wohl. Denn eigentlich geht’s jedem gleich.                      Nur darüber zu reden, fällt uns nicht leicht.


Was ist das für eine Welt in der ich hier aufwachs‘? In der Jeder gegen Jeden  – Anstatt „für“ ist.

● In der Krieg und Gewalt ist die effektivste Aktion. Nur weil der Mensch, Mensch ist. Doch wer sind wir schon? Eine Mutation. Ohne echte Funktion. Eine Kreation der Evolution. Und alles was wir machen ist Revolution.

Was ist das für eine Welt in der ich mich entfalte? Wo alles was mal frisch und wunderbar, veraltet.

● In der das Vorurteil an nächster Straßenecke wartet. Und beim vorbeigehen mit    Z o r n ,  A r r o g a n z , u n d  E g o i s m u s  startet. In der jeder will was Besonderes sein. Doch mit sich selbst nicht ist im rein‘. Sich selbst nicht versteht und leblos am Leben vorbeigeht.

Eine Welt in der sie alle – wir allewarten auf Liebe. Wo die einen von uns werden Herzensdiebe.

● Wenn jeder will die Liebe verstehen. Doch damit Sympathie schon betitelt. In der man nicht liebt, weil man liebt,  s o n d e r n   n u r   u m   n i c h t   z u   s e i n              a l l e i n .  Eine Welt in der man lieben will ohne sich selbst zu lieben. Eine Welt in der selbst Zweisamkeit einsam ist. Eine Welt in der man sich nicht selbst findet, sondern einfach nur nach Belieben erfindet.

Was ist das für eine Welt die niemandem gefällt? Doch jeder sich auf ihr aufhält.       In der die Schuld liegt immer beim nächsten. Weil man zur Selbsteinsicht zu inkompetent ist. Die Welt in der sich jeder verstellt, und sich dabei nur selbst entstellt.

E s     i s t      d i e s e     W e l t  ,   d i e     m i r     n i c h t     g e f ä l l t.  Doch deren Chaos mein Leben erhellt. Die Welt und ihre Menschen sind vulgär gesagt ‚beschissen‘. Doch das Leben ist es, was ich werd‘ im Tode vermissen. Doch bis dahin ist noch reichlich Zeit. Denn für einen Abgang bin ich noch lang nicht bereit.


Was ist das für eine Welt in der ich lebe?

In der ich denen die mich hassen, Liebe gebe.

© kaerlighed

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– Living in a Biohazard –

In der Asche geboren – Sind wir längst verloren. Wir leben in einer Welt die wir so geschaffen. In der selbst die klügsten Menschen nichts raffen. Wir leben in einer Welt in der der Egoismus am Größten. In der schneller als gewollt sich authentische Beziehungen lösten. Diese Welt, in der man die Augen vor Problemen verschließt, nur weil sich einem keine Lösung erschließt.

Die Chemikalien fressen sich durch unsere Körper. Sie entsetzen uns zersetzen uns, bis nichts mehr zum zerfetzen ist. Wir sind vergiftet durch unser eigenes Tun. Gefoltert durchs tatenloses Ruhn. Radioaktivität nenne ich das, was unser Handeln prägt. Radioaktivität, die nur die Auslöschung Andersdenkender hegt. Radioaktivität, die Dunkelheit und Chaos über uns legt. Sag wer ist hier überhaupt noch der Held?

Mit der Luft übertragen wird die Massenpanik. Denn der Mensch will passen in das vorgeschriebene System. In der man unpassende einfach nicht annehm. Mit der Luft übertragen werden die Stimmen der Sprecher, die Taten der Rächer. Doch das was sie von sich geben, ist Propaganda, ein gewollter Leitfaden fürs Leben. Sie denken schon garnichtmehr selber nach, dafür gibts bei Wikipedia und Facebook die Meinung vom Fach. Denn wieso sollte das Leben anders sein, wenn die pseudointellektuell propagierte Meinung sofort wird dein. – Immerhin wird diese schon richtig sein. Denn die Masse legte schon immer den Wert fest, als „dumm“ bezeichnet man einfach den Rest. Ja, die inkorporierten Medien sind die neue Pest.

Die Chemikalien fressen sich durch unsere Körper. Sie entsetzen uns zersetzen uns, bis nichts mehr zum zerfetzen ist. Wir sind vergiftet durch unser eigenes Tun. Gefoltert durchs tatenloses Ruhn. Radioaktivität nenne ich das, was unser Handeln prägt. Radioaktivität, die nur die Auslöschung Andersdenkender hegt. Radioaktivität, die Dunkelheit und Chaos über uns legt. Sag siehst du das sinnlose verseuchte Blut auf dem Feld?

Der Supergau hat noch nicht gereicht, denn die Apokalypse hat die Erde noch nicht erreicht. Wir sind längst vernichtet, doch zu versessen auf’s Leben. In dem wir anderen die Hoffnung nehmen. In dem man sich am Leid anderer ergötzt, und sich freut, dass es einem besser geht. Doch während sich die Erde dreht, ist jeder mal dran. Allein gelassen –  verlassen – ist man selber dann.

Die Strahlung beginnt. Durch Inkompetenz akzeptiert. Du bist kontanimiert. – Zum Zerstören anderer animiert. Lebst in deiner Utopie, glücklich und fein. Dennoch allein. Deine Utopie die dich selbst zerfrisst, und du dich durch sie selbst vergisst.

Die Strahlung führt fort. Die Mutation ist geschaffen. Sie nennt sich Mensch, obgleich sie eigentlich gleicht den Affen. Die Mutation lässt Vielfalt veralten, Glück nicht halten. Macht aus Demokratie eine neuartige Diktatur, doch die Mehrheit, die ist dafür.

Die Strahlung bricht aus, es kommt keiner heraus. Die Chemie frisst sich bis in die Seelen hinein, und setzt einen infizierten Keim. Alles Gute wird alt, der Mensch ist verstrahlt. In der Asche gestorben – Die Welt ist verdorben.

© kaerlighed

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http://www.tape.tv/imagine-dragons/videos/radioactive

Ruine Grünau 2014 – Don’t use this picture without my permissions!

I’ts cold outside –

Gute Laune kommt von Oben. Nicht von Gott oder Sonstigem. Sondern von dem nach oben Schauen, sich von Dingen nicht unterkriegen lassen. Gute Laune kommt vom offenen Herz, welches gestattet sich mit Liebe und Wärme zu füllen. Gute Laune Bedarf sehr wenig. Doch so kostbar, diese Dinge – Unser Welten Magie.

Schnee! Schnee kommt von oben. Legt sich nieder und taucht die Welt in klares Weiß. Es überdeckt den Boden mit Kälte, welch Anblick sich warm um Herzen schließt, während sich tänzelnd kleine Flocken runtertrauen – Walzer tanzen – Sich vom Treiben der Welt nicht stören lassen.

Lieber Mensch, wenn du nur ein kleines bisschen Friede haben willst. Wenn du die Gute Laune suchst. Dann schau nach Oben. Sie den Flocken beim Tanzen zu. Tanz mit! Die Welt ist voll von Dreck und Müll und Gräueltaten. Es ist der Schnee der versucht die Welt zu reinigen. Geh wenigstens für einen Augenblick in dich und nimm die wundersame Magie dieser Welt war. Zu oft verschließt du doch die Augen und schaust auf den Boden.

Gute Laune kommt vom Leben, Mensch!

Also fang endlich mal damit an zu leben!

© kaerlighed

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Lost in time – „Labyrinth“

Kein Links, kein Rechts,

kein Geradeaus, oder Zurück.

Kein einz’ger Weg zum reinen Glück.

Unterfangen –

Im Dunklen gefangen.

Belanglos –

Macht’s mich sprachlos.

Wenn zu fehlen droh’n die Perspektiven,

des eigens Leben geschrieb’n in Hieroglyphen,

dann dringt’s in mich gar still hinein.

Dies muss mein Seelenlabyrinth wohl sein.

Wenn ich mich dauernd um mich selber dreh‘,

weil ich kein‘ Ausweg aus dem dunklen Chaos seh.

Das Labyrinth ist groß –

so schwarz wie seelenlos.

Was ist hier los?

Kein Eingang, kein Ausweg.

Umgeben von dem Schatten den ich selbst leg.

So einsam!

Da ist Hilfe recht ratsam.

Doch bin ich allein‘ im nächtlich ruhend Raum,

im Labyrinth – ich seh das Ende kaum.

Vom Chaos ergriffen,

so hab ich’s begriffen:

Ist man des eigens Glückes Schmied!

© kaerlighed

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Ruine Grünau 2014 – Don’t use this picture without my permissions!

– Back to the Start –

Eine Tür – Ein Schritt! Gestattet mir euch einen Einblick in mich, meinerselbst zu verschaffen.

Es ist nichts, keines meiner Worte, das man verstehen muss. Nichts, mit dem man sich identifizieren muss. Es ist meine Welt, die ich mir aus meinen Worten schaffe. Eine Welt zu denen auch ihr einen Schlüssel habt.

Willkommen, bei der Liebe!

Willkommen bei kaerlighed!

© kaerlighed

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http://www.tape.tv/the-summer-set/videos/back-to-the-start-acoustic

Bowlinghalle Steglitz 2014 – Don’t use this picture without my permissions!